melany86 Posté(e) le 3 juin 2012 Signaler Posté(e) le 3 juin 2012 Bonsoir, nous avons pour le bac un texte parlant de la réunification, plus particulièrement de ses impacts sur le football. J'ai compris que ce texte expliquait la réussite de la RDA par la prise de drogues, que la réunification avait été laborieuse et difficile au vu du délabrement de certains stades, que certains athlètes continuaient à prendre de la drogue ect... Cependant je ne parviens pas à comprendre les deux derniers paragraphes du texte, même avec des dictionnaires et traducteurs. Pourriez vous m'aider à en comprendre le sens svp ? De plus je dois parler en continu sur ce texte pendant 10 minutes, mais je ne vois pas comment développer la chose sans m'écarter du sujet, avez vous des idées ? Car tout ce que je vais dire doit s'appuyer sur le texte, puis-je parler de la réunification en général ? Merci de votre aide !! Voici le texte : "SPORT UND DIE WIEDERVEREINIGUNG "Jetzt wird Deutschland im Fußball unschlagbar sein" Franz Beckenbauer tönte nach dem Mauerfall. Neue Stars kamen in den deutschen Sport. Die Probleme waren größer, als viele ahnten... Die deutsche Einheit - ein Datum, zwei Systeme, aus denen jetzt wieder ein Deutschland werden sollte. Vor 20 Jahren, am 9. November 1989, begann mit dem Fall der Mauer eine neue Epoche für die Bundesrepublik. In der Politik, in der Wirtschaft und der Kultur. Aber auch im Sport. Neue Vereine kamen in die Bundesliga, es gab Ost-West-Derbys. Und in den neuen Vereinen spielten neue Stars - Thomas Doll, Matthias Sammer, Ulf Kirsten. Doch die Einheit brachte auch für den Sport auch Probleme, Skandale und Affären. Sie brachte marode Stadien und gedopte Sportler. Bis heute ist vieles gelungen - vor allem in der Organisation der wiedervereinten Sportwelt. Und doch ist vieles auch nach 20 Jahren Einheit unvollendet. Drei Tage nach dem Mauerfall war sich der Mann von der „New York Times“ ganz sicher: „Die Vereinigung ist unaufhaltsam, und sie kommt schnell. Und dann könnt ihr Deutschen euch besonders über den Sport freuen. Ihr werdet die Nummer eins werden.“ Von dieser amerikanischen Prognose stimmte nur die erste Hälfte. Die Zweite erwies sich als Irrtum, dem acht Monate später auch Franz Beckenbauer anheimfiel. Nach dem am 8. Juli 1990 in ganz Deutschland umjubelten Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft verstieg sich der Nationalmannschafts-Teamchef zu der Behauptung, mit den hoch talentierten Fußballern aus der DDR zusammen sei Deutschland „unschlagbar“. Organisatorisch hat der deutsche Sport die Vereinigung 1990 gemeistert. Die inhaltlichen und materiellen Probleme der Sport-Vereinigung waren enorm, und sie wirken bis heute fort. Die DDR-Erbschaft bestand aus unzureichenden Sportstätten und einer Infrastruktur, die den Breitensport zum Stiefkind machte. Das „Sportwunder DDR“ wurde erkauft durch eine Fokussierung auf den Hochleistungssport, der zentral organisiert und gelenkt war. Der Staat überwachte ihn durch seinen Sicherheitsdienst und ließ Dopingmittel entwickeln für flächendeckenden Einsatz. Nach der Wiedervereinigung taten sich im Sportgeschäft Fronten auf, und sie sind noch heute nicht begradigt. Einerseits der Vorwurf des bloßen Anschlusses, der kaum etwas von einem erfolgreichen Leistungssportsystem übrig gelassen habe. Andererseits der erhobene moralische Zeigefinger als automatische Übung, wann immer es um eine Stasi- oder Doping- Problematik geht. 20 Jahre nach der Vereinigung ist auch im Sport noch manches aufzuarbeiten, zu korrigieren – und fortzuentwickeln sowieso. So ist die Vereinigung eine Unvollendete."
sino Posté(e) le 4 juin 2012 Signaler Posté(e) le 4 juin 2012 Mein Vorschlag zur Gliederung: * Sport in der ehemaligen BRD (Breitensport; gut ausgestattete, moderne Stadien und Sportstätten; kein Doping sondern Talent; kein staatlicher Einfluss) * Sport in der ehemaligen DDR (Schwerpunkt auf Spitzensport; marode, altmodische Sportstätten; Doping allgegenwärtig; staatlich gelenkt, um das Land zu repräsentieren) * zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung: große Hoffnungen, gemeinsam noch erfolgreicher zu sein *aber: diese Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Es ist noch immer nicht gelungen, die 2 verschiedenen Systeme zu verbinden...der Mann von der New York Times hat sich geirrt.
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