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Exercice Richtig Oder Falsch


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3 réponses à ce sujet

#1 Matthieu1994

Matthieu1994
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Posté 21 avril 2011 - 15:00

Als Thomas sah, daß die Revolution nicht kam, besann er sich darauf, daß er vor 1968 Architektur studiert hatte, nahm das Studium wieder auf und schloß es ab.Er spezialisierte sich auf Dachausbauten, kundschaftete Dächer aus, trieb Interessenten auf und kümmerte sich um Bauplanung, -genehmigung und -aufsicht. Dachwohnungen waren in Mode, und Thomas machte seine Sache gut. Nach ein paar Jahren hatte er mehr Dächer und Interessenten, als er bewältigen konnte. Aber sie langweilten ihn. Dächer – das sollte alles sein?

Eines Tages stieß er auf die Ausschreibung eines Wettbewerbs für eine Brücke über die Spree. Schon als Kind hatte ihn die Würde beeindruckt, mit der die alte Brücke in Rastatt ihre dicken Pfeiler in das Bett der Murg stemmte, der Stolz, mit dem in Köln die eiserne Brücke die Bahn über den Rhein trägt, Bogen um Bogen, und die Leichtigkeit, mit der die Golden-Gate-Brücke über das Meer schwingt, auf dem die großen Schiffe ganz klein sind. Das Buch über Brücken, das er zur Konfirmation bekommen und wieder und wieder gelesen hatte, stand bei den Büchern in seinem Büro. Er entwarf eine Brücke von zerbrechlichem Aussehen, die die Fußgänger nur mit Scheu betreten und auf der die Autofahrer automatisch langsamer und behutsamer fahren sollten. Denn er fand nicht selbstverständlich, dass man von einem Ufer mir nichts, dir nichts ans andere gelangen kann, und daher sollte es von den Benutzern auch nicht als Selbstverständlichkeit genommen werden.

Zu seiner und aller Überraschung gewann er den zweiten Preis. Außerdem wurde er aufgefordert, sich an einem Wettbewerb für eine Brücke über die Weser zu beteiligen. Das Geschäft mit den Dächern nicht aufgeben, die Brücke über die Weser entwerfen, an weiteren Wettbewerben teilnehmen – es wurde zuviel. Er machte Jutta, die als Studentin in seinem Büro Praktika gemacht und gerade ihr Diplom bekommen hatte, zu seiner Partnerin. Sie baute Dächer aus, er baute Brücken. Als sie von ihm ein Kind erwartete, heirateten sie. Gleichzeitig zogen sie in die schönste Dachwohnung, die ihr Büro je gebaut hatte; der Interessent war krank geworden und abgesprungen. Der Blick von der Terrasse ging über Spree und Tiergarten zum Reichstag und Brandenburger Tor. Vom Dachgarten sahen sie im Westen die Sonne untergehen.

Dann befriedigten ihn auch die Brücken nicht mehr recht. Erfolg, Büro und Familie wuchsen, und dennoch fehlte ihm etwas. Zunächst wußte er nicht, was; er dachte, er brauche noch mehr berufliche Herausforderung, und arbeitete noch mehr. Aber er wurde nur noch unzufriedener. Erst als er im Sommer in Italien nicht, wie sonst im Urlaub. Brücken entwarf, sondern die Brücken malte, die er sah und die ihm gefielen, merkte er, daß es das Malen war, das ihm gefehlt hatte. Er hatte als Schüler und Student gemalt, bis er dachte, seine Freude daran werde sich im Entwerfen von Architektur erfüllen. Eine Weile hatte er die Erfüllung auch gespürt. Aber dann hatte er, ohne es zu wissen, das Malen doch vermißt.

Auf einmal stimmte die Welt. Weil die Architektur für ihn nicht mehr alles war, konnte er sie spielerischer betreiben. Weil er sich schon durch den Erfolg als Architekt bewiesen hatte, mußte er sich nicht mehr durch den Erfolg als Maler beweisen. Er kümmerte sich nicht um Moden und Trends, sondern malte, was er gerne als Bild gesehen hätte: Brücken, Wasser, Frauen und Blicke durch Fenster.




Aus: Bernhard Schlink, Liebesfluchten, Copyright © 2000, Diogenes Verlag AG, Zürich.


Bonjour,
J'ai un exercice d'allemand à faire et j'aimerais avoir de l'aide car je pense avoir fait des erreurs. Votre aide me serait précieuse car il faut absolument que je réussisse cet exercice!






Merci d'avance! Voici les questions !
1) Richtig oder Falsch :
a) 1968 war Thomas mit seinem Architekturstudium fertig. R/F
J'ai choisi Falsch : " ,dass er vor 1968 Architektyr stuidert hatte, nahm das Studium wieder auf und schloss es ab. " (l. 2-3)
b)Es machte Thomas keinen SpaB, Dächer auszubauden. R/F
J'ai choisi Richtig: " Aber sie langweilten ihn. Dächer - das sollte alles sein ? " (l.6)
c) Thomas war ein erfolgreicher Architekt R/F.
J'ai choisi Richtig : " Dachwohnung waren in Mode, und Thomas machte seine Sache gut. " (l.4)
d) Thomas und Jutta zogen in ein schönes Haus auf dem Land R/F.
J'ai choisi Richtig : " Er machte Jutta, die als Studentin in seinem Büro Pratika gemacht und gerade ihr Diplom bekommen hatte, zu seiner Partnerin" (l.12)
e) Thomas hatte alles, um glücklich zu sein. R/F.
J'ai choisi Richtig : "Erfolg, Umsatz, Büro und Familie wuchsen, und dennoch fehlte ihm etwas" (l.20)
f) Die Malerei wird ein wichtiges Hobby für ihn. R/F.
J'ai choisi Richtig : " Er kümmerte sich nicht um Moden und Trends, sondern malte" (l.30-31)

2) Zitiere, die Elemente im Text, die zeigen...
2.Absatz :
...., in welcher Stadt Thomas lebt (Indizien)
3.Absatz :
...., dass Thomas nicht glücklich war :
4.Absatz : Welche Textstellen entsprechen folgenden Aussagen ?
Es fiel Thomas leicher, seinen Beruf auszuüben.
Thomas brauchte nicht zu zeigen, dass er ein guter Maler war.
Thomas malte, was ihm gefiel.
Je n'ai pas du tout compris ce qu'il fallait faire à cet exercice, pouvez vous m'expliquer ce qu'il faut faire ?

3) Wie kann man den folgenden Satz interpretieren ?
"Erfolg, Umsatz, Büro und Familie wuchsen, und dennoch fehlte ihm etwas" (l.20)
==> Cette phrase montre tout ce que Thomas dispose pour être heureux mais que cependant il ne l'est pas.
Je ne sais pas tellement quoi dire, si vous pouviez me mettre un peu sur des pistes...

Merci d'avance d'avoir pris la peine de lire cela et j'espère recevoir votre aide très bientôt, il faut réellement que cet exercice soit parfait ! Image IPB



#2 sino

sino

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Posté 21 avril 2011 - 17:33


1) Richtig oder Falsch :
a) 1968 war Thomas mit seinem Architekturstudium fertig. R/F
J'ai choisi Falsch : " ,dass er vor 1968 Architektyr stuidert hatte, nahm das Studium wieder auf und schloss es ab. " (l. 2-3)

b)Es machte Thomas keinen SpaB, Dächer auszubauen. R/F

J'ai choisi Richtig: " Aber sie langweilten ihn. Dächer - das sollte alles sein ? " (l.6)

c) Thomas war ein erfolgreicher Architekt R/F.

J'ai choisi Richtig : " Dachwohnung waren in Mode, und Thomas machte seine Sache gut. " (l.4)

d) Thomas und Jutta zogen in ein schönes Haus auf dem Land R/F.

J'ai choisi Richtig : " Er machte Jutta, die als Studentin in seinem Büro Pratika gemacht und gerade ihr Diplom bekommen hatte, zu seiner Partnerin" (l.12)
Falsch:Gleichzeitig zogen sie in die schönste Dachwohnung, die  ihr Büro je gebaut hatte; der Interessent war krank geworden und  abgesprungen. Der Blick von der Terrasse ging über Spree und Tiergarten  zum Reichstag und Brandenburger Tor (=mitten in Berlin)  

e) Thomas hatte alles, um glücklich zu sein. R/F.

J'ai choisi Richtig Falsch: "Erfolg, Umsatz, Büro und Familie wuchsen, und dennoch fehlte ihm etwas" (l.20)f) Die Malerei wird ein wichtiges Hobby für ihn. R/F.
J'ai choisi Richtig : " Er kümmerte sich nicht um Moden und Trends, sondern malte" (l.30-31)

2) Zitiere, die Elemente im Text, die zeigen...
2.Absatz :
...., in welcher Stadt Thomas lebt (Indizien)
Der Blick von der Terrasse ging über Spree (Fluss in Berlin) und Tiergarten  zum Reichstag und Brandenburger Tor  (Sehenswürdigkeiten in Berlin)
3.Absatz :
...., dass Thomas nicht glücklich war :
Das Geschäft mit den Dächern nicht aufgeben, die Brücke  über die Weser entwerfen, an weiteren Wettbewerben teilnehmen – es wurde  zuviel
4.Absatz : Welche Textstellen entsprechen folgenden Aussagen ? (=zitiere...)
Es fiel Thomas leicher, seinen Beruf auszuüben.
Weil die Architektur für ihn nicht mehr alles war, konnte er sie spielerischer betreiben
Thomas brauchte nicht zu zeigen, dass er ein guter Maler war.
Weil er sich schon durch den Erfolg als Architekt bewiesen hatte, mußte er sich nicht mehr durch den Erfolg als Maler beweisen
Thomas malte, was ihm gefiel.
Er kümmerte sich nicht um Moden und Trends, sondern  malte, was er gerne als Bild gesehen hätte: Brücken, Wasser, Frauen und  Blicke durch Fenster.


3) Wie kann man den folgenden Satz interpretieren ?
"Erfolg, Umsatz, Büro und Familie wuchsen, und dennoch fehlte ihm etwas" (l.20)
==> Cette phrase montre tout ce que Thomas dispose pour être heureux mais que cependant il ne l'est pas.
-->  ja, richtig.




#3 Matthieu1994

Matthieu1994
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Posté 22 avril 2011 - 10:47

:rolleyes: :rolleyes:  Merci beaucoup Sino ! Grâce à toi j'ai réussi à comprendre l'exercice 2 et je remarque toutes mes fautes dans l'exercice 1 !
Si tu as besoin d'aide, je te suis redevable, n'hésite pas à venir me demander !
Bonne journée

#4 sino

sino

    Maître Posteur

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Posté 22 avril 2011 - 11:17

Voir le messageMatthieu1994, le 22 avril 2011 - 10:47, dit :

:rolleyes: :rolleyes:  Merci beaucoup Sino ! Grâce à toi j'ai réussi à comprendre l'exercice 2 et je remarque toutes mes fautes dans l'exercice 1 !
Si tu as besoin d'aide, je te suis redevable, n'hésite pas à venir me demander !
Bonne journée

Freut mich, das zu hören...

...und danke für das Angebot, aber ich habe einen französischen "Sohn", der mir helfen kann.

Liebe Grüße aus Wien




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